Becks kognitives Modell
Becks kognitives Modell wird in der zweiten Sitzung im Rahmen der Behandlung von Angststörungen (OCD, Phobie) gelehrt. Diese Sitzungen werden oft in Gruppen mit dem Ziel der Einbeziehung von Patienten praktiziert. Unser Gehirn arbeitet wie ein Computerprozessor, seine Hauptfunktion ist die Datenverarbeitung: Es verarbeitet ständig sensorische Informationen.
Das Wichtigste im Überblick
- Becks kognitives Modell wird in der zweiten Sitzung gelehrt, um Angststörungen (OCD, Phobien) zu behandeln.
- Das Gehirn wählt Informationen aus der Umgebung nach kognitiven Mustern und Überzeugungen aus, die in der Kindheit erworben wurden.
- Diese Auswahl leitet die Interpretation der Situation und kann Katastrophengedanken erzeugen.
- Angst entsteht aus der Interpretation der Umwelt, nicht aus der Situation selbst, und löst Flucht oder Rituale aus.
- Kognitive Therapie zielt darauf ab, diese Interpretation zu modifizieren, um sie realistischer zu machen.
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KOGNITIVEM MUSTER FÜR BECK
Becks kognitives Modell wird in der zweiten Sitzung im Rahmen der Behandlung von Angststörungen (OCD, Phobie) gelehrt. Diese Sitzungen werden oft in Gruppen mit dem Ziel der Einbeziehung von Patienten praktiziert. Unser Gehirn arbeitet wie ein Computerprozessor, seine Hauptfunktion ist die Datenverarbeitung: Es verarbeitet ständig sensorische Informationen. In einer gegebenen Situation kann das Gehirn nicht alles analysieren; es hat seine Grenzen. Er wird eine Auswahl der in der Umgebung vorhandenen Informationen treffen, um nur einen Teil davon zu analysieren: Die Wahrnehmung wird je nach Individuum nicht die gleiche sein. Diese Auswahl wird durch kognitive Schemata oder Überzeugungen ermöglicht. Überzeugungen werden in der Kindheit erworben. Kognitive Schemata sind nicht angeboren, sie stammen aus unserer Erfahrung und Überzeugungen und ermöglichen es uns, die wichtigsten Informationen auszuwählen.
Diese Auswahl wird unsere Interpretation der Situation, unsere Gedanken, unseren Standpunkt in Bezug auf die Situation beeinflussen.
Zum Beispiel: Wenn ich Ihnen eine Tasse grünen Tee einreiche, was werden Sie tun, bevor Sie ihn trinken? Worauf achten Sie? Die Temperatur? Die dekorative Brise? Das ist die Auswahl von Informationen. Informationen beeinflussen Patienten aufgrund ihrer kognitiven Muster und Überzeugungen, die falsch sind.
Sie werden alles auswählen, was sich auf Gefahren bezieht, aber nicht den Rest der Umwelt, dies wird die Interpretation der Situation beeinflussen und die Katastrophensituation erzeugen.
Da der Patient Katastrophengedanken hat, wird er das Gefühl haben, in Gefahr zu sein. Sein Schutzsystem ist eingerichtet: Hier kommt die Angst her. Es ist ihre Interpretation der Umwelt, die zu Besorgnis über die Situation selbst führt. Angst wird eskapismus oder rituale für menschen mit ocd verursachen. Von diesem Modell kommt die kognitive Therapie, die darin besteht, diese Interpretation zu modifizieren, um sie realistischer und daher gelassener zu machen.
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FAQs zu Becks kognitivem Modell und virtueller Realität
Warum virtuelle Realität im Bereich der psychischen Gesundheit nutzen?
Virtuelle Realität ermöglicht eine abgestufte Exposition gegenüber angstauslösenden Situationen in einer kontrollierten Umgebung. Immersive Umgebungen sind wiederholbar und gewährleisten eine konsistente Unterstützung. Der Behandler passt jede Übung an die Bedürfnisse des Patienten an, was das therapeutische Engagement fördert.
Wie lange gibt es das schon?
C2Care testet seine Software seit 2016 mit Krankenhäusern. Seitdem ist die Lösung auf mehr als 250 Umgebungen gewachsen, die von mehr als 1.000 Behandlern in fast 50 Ländern genutzt werden.
Was ist eine virtuelle Umgebung?
Eine virtuelle Umgebung ist eine immersive Szene, die einen realen Kontext wie ein Flugzeug, eine U-Bahn oder einen Abend reproduziert. Es ermöglicht dem Patienten, eine abgestufte Exposition gegenüber angstauslösenden Reizen zu erfahren, ohne das Büro des Arztes zu verlassen.
Welche Pathologien können in der virtuellen Realität behandelt werden?
Virtuelle Realität wird bei der Behandlung von Angststörungen (Phobien, posttraumatische Belastung, Zwangsstörungen), Süchten, Stimmungsstörungen und bei der kognitiven Remediation eingesetzt.
Kann ich mich beim Benutzen des Headsets übel fühlen?
Ein Gefühl der Cybersickness kann bei einigen Benutzern von Virtual-Reality-Headsets auftreten. Dieses Phänomen betrifft etwa 10% der Menschen, die diese Art von Gerät verwenden.
Wer kann Virtual Reality zur Behandlung nutzen?
Virtuelle Realität wird von ausgebildeten Behandlern genutzt: Psychologen, Psychiater und Ergotherapeuten. Sie integrieren es in ihre Praxis in Gesundheitseinrichtungen (CHU, Krankenhäuser, Kliniken, Pflegeheime) oder in private Praxis, in der Virtual-Reality-Expositionstherapie.
Habe ich Zugriff auf alle Umgebungen?
Ja, Alle C2Care-Umgebungen sind in einer einzigen Anwendung zusammengefasst. Der Behandler greift somit auf den gesamten Katalog zu, ohne je nach behandelter Pathologie die Software zu ändern.
An wen kann ich mich bei Softwareproblemen wenden?
Der technische Service von C2Care ist über den Live-Chat von Ihrer Steuerungsplattform aus erreichbar. Wenn es ein Problem mit dem Headset gibt, wird eine Diagnose mit Ihnen gestellt und die defekte Ausrüstung wird bei Bedarf innerhalb von 48 Stunden ausgetauscht.
Autor
C2Care