Das ätiologische Modell von Barlow
Barlows ätiologisches Modell präsentiert sich während der zweiten Gruppentherapiesitzung. Dieses Modell erklärt die Ursachen von Phobien, Angst, OCD, etc. Nach diesem Modell kann es eine erbliche biologische Verwundbarkeit geben, das heißt eine Empfindlichkeit gegenüber Angst, die von den Eltern übertragen wird. Diese Sensibilität hat Vorteile, sie ermöglicht es uns, sensibel gegenüber der Umwelt und den Menschen um uns herum zu sein. Dies kann ein Vorteil in der menschlichen Pflege (Krankenschwestern, Betreuer, Psychologen), bei Tieren (Veterinärinnen) aber auch auf künstlerischer Ebene sein. Künstler sind oft ängstliche Menschen, aber auch sensibel für die Umwelt und diese Sensibilität ist in der kreativen Welt sehr nützlich.
Das Wichtigste im Überblick
- Barlows ätiologisches Modell identifiziert vier Ursachen für biologische Anfälligkeit: direktes Trauma, indirektes Trauma, chronischer Stress und falsche Informationen, die in der Kindheit erhalten wurden.
- Diese Ursachen stellen beim Patienten eine ständige Wachsamkeit her, die sich in ängstliche Besorgnis entwickelt.
- Ängstliche Besorgnis drängt den Patienten, gefürchtete Situationen zu antizipieren, was zu Phobie oder OCD führt.
- Therapie hilft, den Ursprung der Störung zu identifizieren, auch ohne genaue Erinnerung an die Ursache.
1. DIE VIER WICHTIGSTEN URSACHEN DER BIOLOGISCHEN VOLLSTÄNDIGKEIT
- Die erste mögliche Ursache ist ein direktes Trauma. Es tritt auf, wenn der Patient zu einem bestimmten Zeitpunkt in seinem Leben ein bestimmtes traumatisches Ereignis erlebt (ein schwerer Sturz, eine Krankheit usw.)
- Die zweite mögliche Ursache ist ein indirektes Trauma. Es tritt auf, wenn der Patient nicht Opfer eines Traumas oder eines Unfalls wurde, sondern Zeuge dieses Ereignisses wurde und von diesem Ereignis betroffen ist. Zum Beispiel sah er eine Person, die eine Panikattacke hatte oder in einem Aufzug gefangen war, er sah Leute, die im Flugzeug in Panik gerieten.
- Dritte mögliche Ursache: Stress. Es unterscheidet sich von den anderen beiden, weil es kein Ereignis zu einem bestimmten Zeitpunkt ist. Es wirkt wie ein diffuser Druck, der über Monate oder sogar Jahre hinweg stattgefunden hat. Dies kann durch arbeitsbedingten druck, ehelichen konflikt und dann trennung oder eine chronische krankheit verursacht werden. Es war ein stressiges und anstrengendes Ereignis, das Monate oder Jahre dauerte.
- Vierte mögliche Ursache: falsche Informationen. Dies ist, wenn Patienten falsche Informationen gegeben wurden, als sie Kinder waren. Zum Beispiel: Komm nicht zu spät nach Hause oder du wirst vergewaltigt oder schwimmst nicht zu weit oder du wirst ertrinken. Diese Sätze werden das Kind glauben machen, dass die Umwelt feindselig ist, und bei einigen Kindern verursacht dies Phobien und OCD. Dies sind Sätze, die man vermeiden sollte, wenn man mit Kindern spricht. Sie müssen fürsorglich und beschützend sein. Wir werden Sätze bevorzugen wie: Schwimmen Sie nahe am Rand, damit ich Sie sehen kann.
2. BEGRIFFSBESTIMMUNGEN FÜR SCHÄDIGKEITEN
Patienten fallen in der Regel in eine seiner vier Ursachen. Der Ursprung der Ursache führt den Patienten zu ständiger Wachsamkeit, die im Laufe der Zeit gelernt wird und verankert bleibt. Der Patient wird dann eine ängstliche Besorgnis entwickeln, die ihn diese Situationen im Voraus antizipieren lässt. Dies führt letztlich zu Phobie und OCD. Manchmal erinnern sich einige Patienten nicht genau an die Ursache. Es ist dann notwendig, den Patienten zu versichern, dass die Therapie hilft, den Ursprung des Problems zu entdecken. Dieses Modell ist sehr interessant für das Verständnis der Ätiologien und damit die Ursachen der Patienten Phobien, Ängste und OCD.
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FAQs zum ätiologischen Modell von Barlow
Warum virtuelle Realität im Bereich der psychischen Gesundheit nutzen?
Virtuelle Realität ermöglicht eine abgestufte Exposition gegenüber angstauslösenden Situationen in einer sicheren und reproduzierbaren Umgebung. Es fördert die Gewöhnung, personalisiert die Behandlung nach den Bedürfnissen des Patienten und stärkt das therapeutische Engagement dank seiner immersiven und interaktiven Natur.
Habe ich Zugriff auf alle Umgebungen?
Ja. Alle von C2Care angebotenen Umgebungen sind in einer einzigen Anwendung zusammengefasst, ohne dass mehrere separate Softwareprogramme für Ihre Ausstellungssitzungen installiert werden müssen.
An wen kann ich mich bei Softwareproblemen wenden?
Unser technischer Service ist per Live-Chat von Ihrer Steuerungsplattform aus erreichbar. Im Falle eines Headset-Ausfalls wird mit Ihnen eine Diagnose durchgeführt und die defekte Ausrüstung wird gegebenenfalls innerhalb von 48 Stunden ausgetauscht.
Kann mir bei der Verwendung des Headsets übel werden?
Ein Gefühl des Unbehagens, Cybersickness genannt, betrifft etwa 10% der Menschen, die ein Virtual-Reality-Headset verwenden. Der Behandler kann die Dauer und Intensität der Exposition anpassen, um dieses Risiko zu begrenzen.
Welche Pathologien können in der virtuellen Realität behandelt werden?
Virtuelle Realität wird bei der Behandlung von Angststörungen, einschließlich Phobien, posttraumatischem Stress und Zwangsstörungen eingesetzt. Es gilt auch für Süchte, Stimmungsstörungen und kognitive Remediation.
Wie lange gibt es das schon?
C2Care testet seine Virtual-Reality-Software seit 2016 in Krankenhäusern. Das Gerät wird heute in fast 50 Ländern von mehr als 1.000 ausgestatteten Behandelnden verwendet.
Wer kann Virtual Reality zur Behandlung nutzen?
Therapeutische virtuelle Realität richtet sich an Behandler, die mit unseren Geräten ausgestattet sind: Psychologen, Psychiater und Ergotherapeuten. Es wird sowohl in Privatpraxen als auch in Gesundheitseinrichtungen (CHU, Krankenhäuser, Kliniken, EHPAD) eingesetzt.
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C2Care