Somatische Ursprünge psychiatrischer Erkrankungen
Dieser Artikel wird der Bewertung und insbesondere der Tatsache gewidmet sein, dass Sie sorgfältig überlegen müssen, wenn Sie einen Patienten haben, der zu Ihnen kommt, über die organischen Ursprünge einer psychiatrischen oder psychologischen Pathologie. Es ist die Idee, dass hinter einem Patienten, der depressiv ist, der ängstlich ist, der eine Stimmungsinstabilität hat, eine somatische Störung, eine organische Störung sein kann. Das heißt, eine medizinische, medizinisch-chirurgische Pathologie zu behandeln.
Das Wichtigste, woran man sich erinnern sollte
- Beobachten Sie vor jeder psychiatrischen Diagnose den allgemeinen Zustand des Patienten: Müdigkeit, Gewichtsverlust, Schwitzen.
- Eine hormonelle Störung (Schilddrüse, Nebenschilddrüse, Menopause) kann Angstzustände oder Stimmungsschwankungen ohne psychiatrische Ursache verursachen.
- Bestimmte neurologische Pathologien (Hydrocephalus, Kopftrauma, chronisches subdurales Hämatom) imitieren ein psychiatrisches Bild.
- Schlafapnoe, über nächtliche Hypoxie, kann Angst, Stress und Stimmungsstörungen verursachen.
- Im Zweifelsfall wird ein Bluttest oder allgemeiner ärztlicher Rat empfohlen.
1. BEOBACHUNG
Während der allgemeinen Untersuchung ist es wichtig, dass Sie sie beginnen, indem Sie auf den allgemeinen Zustand des Patienten achten. Beobachten Sie die Art und Weise, wie er sich präsentiert. Verliert Ihr Patient an Gewicht? Schwitzt er? Beschwert er sich über intensive Müdigkeit? Im Falle einer schweren Müdigkeit sollten Sie in Betracht ziehen, einen Bluttest zu verschreiben oder von einem Hausarzt gesehen zu werden. Es kann ein organisches Problem hinter dieser Müdigkeit geben!
2. HORMONALE VERSCHIEDEN
Bei der Untersuchung ist es sehr wichtig, dem Patienten die richtigen Fragen zu stellen, ob Sie nun Arzt, Psychologe, Psychotherapeut oder eine andere Fachkraft sind. Fragen Sie zunächst, ob hormonelle Erkrankungen in seiner Vorgeschichte bekannt sind. Liegt eine Hypothyreose, Hyperthyreose, Hypoparathyreoidismus oder Hyperparathyreoidismus vor? Diese hormonellen Störungen können durch erhöhte Erregung, etwa bei einer Hyperthyreose, Angst verursachen. Umgekehrt kann eine Hypothyreose zu Verlangsamung, Traurigkeit, Gewichtszunahme usw. führen. In diesen Fällen ist die Behandlung weder psychiatrisch noch psychologisch.
3. HORMONALE VERWEISUNG IN IHREN PATIENTEN
Sie werden verstanden haben, es ist wirklich sehr wichtig, dass Sie Patienten fragen, ob es nicht irgendwo eine hormonelle Störung gibt. Das gilt auch für Ihre Patienten. Zögern Sie nicht, sie zu fragen, ob sie gut reguliert sind, wenn ihre Perioden nicht zu schmerzhaft sind, wenn sie eine signifikante Stimmungsänderung zum Zeitpunkt ihrer Periode erfahren, usw. Sie müssen sicherstellen, dass es keine Probleme damit gibt. Gleiches gilt für Ihre menopausalen Patienten. Stellen Sie sicher, dass sich die Angst bei diesen Patienten zum Zeitpunkt der Vormenopause nicht manifestiert hat und dass die Angst tatsächlich mit einem hormonellen Ungleichgewicht verbunden ist. In diesem Fall kann die Hormonersatztherapie das Angstproblem bei diesen menopausalen Patienten lösen.
4. NEUROLOGISCHE PATHOLOGIEN
Andere Pathologien sollten nicht beiseite gelegt werden, insbesondere neurologische Pathologien. Ein Patient, der sich mit neurologischen Störungen präsentiert, kann ein psychiatrisches Bild haben. Sie sollten daran denken, Ihren Patienten zu fragen, ob er nicht Hydrocephalus, Niemann-Pick-Krankheit, eine Geschichte von Kopftrauma, zerebrale Hämatome (insbesondere epidurale Hämatome und vor allem chronische subdurale Hämatome) hat. In diesen Fällen ist eine psychiatrische Behandlung daher nicht unbedingt die Lösung.
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5. SCHLAFAPANEA-DISORDNUNGEN
Dies ist eine weitere mögliche Ursache. Wenn Ihr Patient übergewichtig ist, beschwert sich sein Partner, dass er oder sie viel schnarcht oder dass er oder sie beim Schlafen aufhört zu atmen, sollten Sie Ihren Patienten fragen, ob er oder sie Schlafapnoeprobleme hat. In der Tat, Schlaf-Apnoe-Störungen, aufgrund von hypoxia, die während der Nacht und die daraus resultierende Störung des Schlafes verursacht wird, wird Stimmungsstörungen, Angst oder sogar Stress verursachen. Auch hier ist eine psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung nicht die Lösung.
Es ist wichtig zu bedenken, dass hinter einem psychologischen Problem eine somatische Störung stehen kann, die eine neurochirurgische Behandlung erfordert. Alle Fragen, die wir gerade gestellt haben, werden daher dringend empfohlen, während der Sitzung gestellt zu werden. Wenn Sie sehen, dass der Patient nicht gesund ist (Schwitzen, Dünnheit, Müdigkeit usw.), sind diese Fragen umso wichtiger, ebenso wie eine Blutuntersuchung.
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C2Care